Eisenwerkstoffe & Stähle

Oldtimer & Restaurierung

Dünnblech, Altguss und die Magnesium-Falle

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Rostlauben, verzugfreies Dünnblech, Altguss und die sichere Magnesium-Erkennung per Feiltest: Beim Oldtimer ist jeder Werkstoff ein eigenes Kapitel. Hier der Überblick, worauf du achten musst.

Beim Oldtimer triffst du drei Welten auf einmal: dünnes Karosserieblech, das sich beim sofort verzieht, altes , das beim falschen Zusatz reißt, und — tückisch — Leichtbauteile aus , die du als Laie kaum von Aluminium unterscheidest.

Das Dünnblech ist der Klassiker. Wer mit voller Wärme draufhält, hat nach drei Punkten eine Welle drin, die man nie wieder glatt bekommt. Hier zählt: wenig Wärme, kurze Nähte, immer wieder abkühlen lassen und die im Blick behalten. Für die minimale Wärmeeinbringung gibt es zwei Freunde: die — kein Verfahren bringt so wenig Wärme ins Blech — und das feinfühlige mit kleinem Strom. Der arbeitet, das Blech soll ruhen.

Altguss ist die zweite Disziplin. Das alte Gusseisen hat einen hohen Kohlenstoffgehalt und will beim nicht, was du willst. Ohne und ohne den richtigen, zähen Zusatz reißt es dir neben der Naht auf. Das ist der Moment, in dem ein Oldtimer-Schaden größer wird statt kleiner.

Und dann ist da das Magnesium. Es steckt in alten Felgen, Getriebegehäusen und Gussdeckeln — und es brennt. Der -Trick von Aluminium funktioniert hier nicht, weil dir das Teil unter der Flamme in Flammen aufgehen kann. Deshalb: Erst sicher erkennen, dann entscheiden.

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