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Magnesium & Magnesiumlegierungen

Das leichteste Konstruktionsmetall – und seine Brandgefahr beim

Magnesium & Magnesiumlegierungen AI generated

Magnesium ist mit 1,7 g/cm³ das leichteste Konstruktionsmetall und steckt in Autoteilen, Elektronikgehäusen und der Luftfahrt. Beim ist es gefährlich: Magnesium brennt bei Schweißtemperatur. Sauberkeit, und Respekt vor der Brandgefahr sind entscheidend.

Magnesium ist der Leichtbau-Champion: mit 1,7 g/cm³ nur zwei Drittel so schwer wie Aluminium und ein Viertel von Stahl. Du findest es in Getriebegehäusen, Lenkrädern, Laptopschalen und Flugzeugteilen – überall dort, wo jedes Gramm zählt. Die gängigen Legierungen heißen AZ31 (Knetlegierung) und AZ91 (Gusslegierung), das A steht für Aluminium, das Z für Zink.

Aber Magnesium hat eine Eigenschaft, die beim alles überlagert: Es brennt. Magnesiumpulver und -späne entzünden sich bei wenigen hundert Grad, und flüssiges Magnesium kann beim Feuer fangen. Der Brand ist extrem heiß und lässt sich mit Wasser nicht löschen – Wasser zersetzt sich am brennenden Magnesium und liefert sogar noch mehr Sauerstoff. Gelöscht wird nur mit Trockenpulver (D-Löschpulver) oder trockenem Sand. Deshalb gilt beim Magnesiumschweißen: Arbeitsplatz frei von Spänen und Staub, Feuerlöscher griffbereit, nie mit Wasser in Kontakt bringen.

Technisch verhält sich Magnesium ähnlich wie Aluminium, nur empfindlicher.

Der Feiltest: Ist das wirklich Magnesium?

Magnesium und Aluminium sehen sich zum Verwechseln ähnlich — beide silbrig, beide leicht. Bevor du an einem unbekannten Teil den Brenner ansetzt, mach den Feiltest: Schabe mit einer Feile ein paar Späne ab und halte eine Flamme daran. Magnesiumspäne entzünden sich sofort und brennen grell-weiß ab, Aluminiumspäne tun das nicht. Weißt du erst, dass es Magnesium ist, gelten die Brandschutzregeln kompromisslos — kein Wasser, nur D-Löschpulver oder trockener Sand. Die muss vor dem gründlich entfernt werden, sonst bekommst du Einschlüsse und in der Naht. Der beim - hilft auch hier, die Oxidhaut aufzubrechen. Geschweißt wird mit Wechselstrom-WIG und Argon-, bei dicken Teilen auch MIG. Die -Neigung ist bei manchen Gusslegierungen ausgeprägt – der richtige und saubere Fugen halten sie im Zaum.

Wie bei Aluminium gilt: Magnesium dehnt sich stark aus und neigt zum . Dünne Bleche heften, spannen und mit kleiner Wärmeeinbringung schweißen.

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