Refraktär- & Sondermetalle
, , Tantal, Niob und Kobalt – Werkstoffe für extreme Bedingungen
AI generated Refraktärmetalle wie , , Tantal und Niob schmelzen erst bei extrem hohen Temperaturen. Zusammen mit Kobalt decken sie Nischen ab: Glühwendeln, Hochtemperaturöfen, Elektronik und Verschleißschutz. Sie sind teuer, schwer schweißbar und verlangen Spezialwissen.
Die Refraktärmetalle sind die Extremisten im Periodensystem. schmilzt erst bei 3422 °C – der höchste Schmelzpunkt aller Metalle –, bei 2623 °C, und Tantal liegen ebenfalls weit über 2400 °C. Du kennst aus der Glühwendel der Glühbirne und aus der beim WIG-, aus Hochtemperaturöfen, Tantal aus der Elektronik (Kondensatoren), Niob aus Supraleitern und Turbinen.
gehört nicht zu den Refraktärmetallen, aber zu den Sondermetallen, die du in der Praxis triffst: Als Basis der Stellite-Legierungen dient es dem Verschleißschutz. Stellite-Auftragungen schützen Ventilsitze, Schneidkanten und Mahlwerkzeuge vor Abrieb – aufgetragen mit Auftragschweißen oder Plasmaspritzen.
Warum sind diese Werkstoffe so schwer zu schweißen? Drei Gründe. Erstens die Versprödung: Refraktärmetalle werden bei hoher Temperatur in Gegenwart von Sauerstoff und Stickstoff spröde – und bilden spröde Oxide, die die Korngrenzen zersetzen. geht deshalb nur unter perfektem oder im Vakuum. Zweitens die Rekristallisation: Beim vergröbert das Korn in der , und wie verlieren dadurch ihre – aus einem zähen Draht wird ein glashartes, brüchiges Bauteil. Drittens der Preis: Diese Metalle sind teuer, Fehler sind teuer, und die Verfahren (Elektronenstrahl, Vakuum) sind Spezialtechnik.
In der Praxis begegnest du diesen Werkstoffen beim meist nur indirekt – als in deiner WIG-Pistole oder als Stellite-Beschichtung, die du reparierst. Direktes von - oder Molybdänbauteilen bleibt Spezialisten mit Elektronenstrahl- oder Vakuumtechnik vorbehalten.