Eisenwerkstoffe & Stähle

Warmfeste & Druckbehälterstähle

16Mo3, 13CrMo4-5 und P91: Werkstoffe für Hitze und Druck

Warmfeste & Druckbehälterstähle AI generated

Warmfeste Stähle halten bei Temperaturen über 400 °C ihre Festigkeit, Druckbehälterstähle müssen unter Innendruck dicht und zäh bleiben. Sie stecken in Kraftwerken, Raffinerien und Kesseln. Beim sind sie streng reguliert – , wasserstoffarmes Arbeiten und Nachwärmen sind Pflicht.

Warmfeste Stähle arbeiten dort, wo normale Baustähle längst aufgeben: bei Temperaturen von 400 °C bis über 600 °C. Dampfkessel, Überhitzer, Turbinen und Raffinerie-Rohrleitungen verlangen Werkstoffe, die ihre auch unter Dauerlast behalten. Die Schlüssel-Legierungselemente heißen und : bremst das Kriechen – die langsame, bleibende Verformung unter Last bei Hitze –, schützt vor Oxidation und .

Die Klassiker: (0,3 % Mo) für moderate Temperaturen, für Dampfleitungen, und die modernen 9-%--Stähle / (X10CrMoVNb9-1), die dank und Niob auch bei 600 °C noch stark sind. Daneben stehen die Druckbehälterstähle bis , die vor allem zäh und gut schweißbar sein müssen, weil sie unter Innendruck stehen. Allen gemeinsam: Sie sind meist oder normalgeglüht, um Festigkeit und zu kombinieren.

Beim regiert die Vorsicht. Diese Stähle bilden in der schnell harten – besonders die 9-%--Stähle sind gnadenlos. Deshalb gilt: strikt (je nach Legierung 150–300 °C), den Wasserstoffeintrag minimieren und nach dem kontrolliert abkühlen. Der zweite Feind ist der durch : verträgt keine feuchten Elektroden und keine unsauberen Fugen.

Nach dem kommt das – bei diesen Stählen fast immer Pflicht, um die Eigenspannungen abzubauen und die der zu entschärfen. Die Temperatur dafür liegt hoch (um 700–760 °C) und muss exakt eingehalten werden.

KI-Transparenz (EU AI Act): Auf Basis eigener langjähriger Praxiserfahrung in der Schweißtechnik mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell geprüft.

© 2026 Welder-World. Alle Inhalte dienen der Aus- und Weiterbildung und ersetzen keine zertifizierte Schweißanweisung.