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Abkühlzeit von 800 bis 500 Grad Celsius

Ein zentraler schweißmetallurgischer Kennwert, der die Zeitspanne beschreibt, die eine Schweißverbindung benötigt, um den kritischen Temperaturintervall für Phasenumwandlungen zu durchlaufen. Sie bestimmt maßgeblich das resultierende Gefüge in der Wärmeeinflusszone.

Die Abkühlzeit zwischen 800 und 500 Grad ist beim Schweißen entscheidend, weil in diesem Bereich das Gefüge im Stahl entsteht. Wenn du zu schnell abkühlst, wird das Material hart und spröde, da sich Martensit bildet. Kühlst du zu langsam ab, wird das Korn grob und die Zähigkeit leidet. Du musst die Abkühlzeit also so treffen, dass das Gefüge zäh und stabil bleibt. Die richtige Einstellung hängt von der Stahlsorte und der Blechdicke ab, da schwere Bauteile die Wärme anders ableiten als dünne Bleche.

MetallurgieSchweißtechnik

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