Abrasivmittel-Dosierrate
Die Abrasivmittel-Dosierrate gibt an, wie viel Strahlmittel pro Minute dem Wasserstrahl zugeführt wird. Eine optimale Dosierrate erhöht die Schnittleistung und verlängert das Werkzeugleben.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Die Abrasivmittel-Dosierrate bestimmt, wie viel Strahlmittel in den Wasserstrahl eingeschlossen ist. Diese Mischung wird dann über die Schneidefläche geschleudert und das Werkzeug auf der zu bearbeitenden Oberfläche abträgt.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Eine zu niedrige Dosierrate kann dazu führen, dass das Werkzeug nicht ausreichend abtritt und die Schnittleistung sinkt. Eine zu hohe Dosierrate erhöht den Druck auf das Werkzeug und kann es beschädigen. Darüber hinaus kann zu viel Strahlmittel zu Überabtragung und damit zu Schäden an der Bearbeitungsfläche führen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Die optimale Abrasivmittel-Dosierrate variiert je nach Material und Werkzeug. Allgemein gilt: Für Metalle mit hohem Kohlenstoffgehalt (z.B. Stahl) ist eine Dosierrate von 5-10 g/min empfehlenswert. Bei weichereren Materialien wie Kunststoffen oder Glas kann die Rate etwas niedriger liegen, etwa 2-5 g/min. Achten Sie darauf, dass die Dosierrate ständig überwacht und bei Bedarf angepasst wird.