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Abschreckungs-Kühlkennlinie

Die zeitabhängige Temperaturabnahme eines Werkstücks im Abschreckmedium, aufgeteilt in Dampffilm-, Siedephase und Konvektion. Die exakte Abstimmung verhindert unzulässige Härtetendenzen oder Rissbildung.

Die Abschreckkennlinie zeigt dir, wie schnell ein Werkstück im Medium abkühlt. Sie läuft in drei Phasen ab: Zuerst bildet sich ein Dampffilm, der die Wärmeabfuhr bremst. Dann bricht der Film auf und das Medium siedet direkt am Werkstück – da geht die Kühlung am schnellsten. Zum Schluss kühlt es nur noch über Konvektion ab.

Beim Schweißen musst du aufpassen: Wenn die Abkühlung zu heftig ist, wird das Gefüge hart und rissanfällig. Ist sie zu langsam, bekommst du eventuell kein sauberes Gefüge. Die richtige Einstellung hängt stark vom Werkstoff ab – da hilft nur Erfahrung oder ein Blick ins Datenblatt.

In der Praxis heißt das: Überwache die Abkühlung, gerade bei dicken Bauteilen oder wenn du mit Vorwärmung arbeitest. Wenn du Risse oder unerwartete Härte siehst, war die Kühlung nicht richtig. Dann musst du die Parameter anpassen, nicht blind Werte übernehmen.

MetallurgieSchweißtechnik

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