Additiv erzeugte Gitterstrukturen
Additiv erzeugte Gitterstrukturen sind periodische, poröse zellulare Geometrien mit hoher spezifischer Steifigkeit und geringer Masse. Sie werden durch additive Fertigungsverfahren wie SLS oder SLA hergestellt.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Additiv erzeugte Gitterstrukturen entstehen durch das Schichtenweise Aufbauen von Material in einem digitalen Modell. Jede Schicht wird einzeln geformt und fusionsgebunden, was zu einer periodischen Struktur führt.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Diese Gitterstrukturen sind besonders anfällig für Schweißfehler wie Porenbildung und Verformungen. Die poröse Natur kann zu Zinkern und ungleichmäßiger Abkühlung führen, was die Festigkeit beeinträchtigt. Darüber hinaus können die hohen Spannungen während des Schweißvorgangs zur Entwicklung von Rissen führen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Für das Schweißen von Additiv erzeugten Gitterstrukturen ist eine sorgfältige Vorbereitung unerlässlich. Verwenden Sie hochwertiges Schweißmaterial und achten Sie auf eine gleichmäßige Abkühlung. Eine hohe Spannung beim Schweißen kann zu Rissen führen, daher sollten die Spannungseinstellungen vorsichtig reguliert werden. Bei Bedarf können spezielle Schweißverfahren wie das TIG-Schweißen angewendet werden, um eine optimale Verbindung sicherzustellen.