Äquivalenzformel für Nichteisen-Schweißbarkeit
Die Äquivalenzformel für Nichteisen-Schweißbarkeit ist eine mathematische Kennzahl, die die Neigung von Aluminium- und Titanlegierungen zu Heißrissen und Poren bei der Schweißung beurteilt. Sie hilft beim Auswählen geeigneter Verbindungsprozesse.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Die Äquivalenzformel berechnet die Spannung, die in den Metallen während der Schweißung auftritt. Sie berücksichtigt Faktoren wie das Legierungsgemisch, die Temperatur und die Spannungsbelastung. Eine hohe Formelzahl deutet darauf hin, dass die Materialien unter hohen Spannungen stehen und sich leicht verformen können, was zu Heißrissen führen kann.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Bei hochentwickelten Aluminium- und Titanlegierungen kann eine hohe Äquivalenzformel zu erhöhter Neigung zu Heißrissen und Poren führen. Dies kann die Festigkeit und das mechanische Verhalten der Schweißnaht beeinträchtigen. Es ist entscheidend, den Prozess so einzustellen, dass die Spannung unter Kontrolle bleibt.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um die Äquivalenzformel zu minimieren und die Nichteisen-Schweißbarkeit zu erhöhen, sollten folgende Maßnahmen getroffen werden:
• Verwenden Sie geeignete Schweißverfahren wie das Gas Tungstschweißen oder das Laserschweißen.
• Stellen Sie sicher, dass die Legierung korrekt vorbereitet ist und keine unerwünschten Verunreinigungen enthält.
• Regulieren Sie die Temperatur und die Spannung während des Schweißvorgangs sorgfältig.
• Überwachen Sie die Schweißnaht kontinuierlich auf Poren und Risse und nehmen Sie gegebenenfalls Korrekturmaßnahmen.