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Aktives Schweißschutzgas auf CO2-Basis

Reines Kohlenstoffdioxid oder argondominiertes Mischgas, das chemisch auf das Schmelzbad einwirkt, um die Lichtbogenstabilität zu erhöhen und den Tropfenübergang zu steuern.

CO2 im Schutzgas ist kein Edelgas, sondern reagiert im Lichtbogen. Das Zeug zerlegt sich in der Hitze und gibt Sauerstoff ab, der das Schmelzbad oxidiert. Deshalb brauchst du dafür Schweißdraht mit genug Desoxidationsmitteln wie Mangan und Silizium, sonst bekommst du Poren.

Ein hoher CO2-Anteil macht den Lichtbogen aggressiver und spritziger, dafür ist das Gas billig. Reines CO2 geht für manche Arbeiten, aber das Nahtbild wird rauer. Ein Mischgas mit weniger CO2-Anteil und dafür Argon brennt ruhiger und sauberer, das ist für dünnere Bleche und sichtbare Nähte die bessere Wahl.

Pass außerdem auf, dass keine Zugluft ans Schmelzbad kommt, sonst verweht dir das Gas und du ziehst Luft an. Dann hast du sofort Poren in der Naht. Und der Gasfluss muss stimmen – zu wenig Gas bringt dir nichts, zu viel reißt auch wieder Luft mit rein.

MetallurgieSchweißtechnik

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