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Akustische Resonanzprüfung an Gussstücken

Die Akustische Resonanzprüfung erzeugt Schallwellen im Gussstück und misst ihre Frequenzen. Diese werden mit einem Sollspektrum verglichen, um innere Fehler oder Gefügeprobleme zu erkennen. Es ist eine schnelle Methode zur Qualitätskontrolle.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Die Akustische Resonanzprüfung nutzt die natürlichen Eigenfrequenzen eines Gussstücks. Durch mechanischen Anschlag werden Schallwellen erzeugt, die in dem Material propagieren und an den Grenzflächen reflektiert werden. Diese Reflektionen bilden Resonanzpeaks, deren Frequenzen gemessen werden.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Innere Gussfehler wie Poren oder Unebenheiten ändern die Eigenfrequenzen des Materials. Diese Abweichungen können durch die Akustische Resonanzprüfung erkannt werden, bevor das Gussstück in Betrieb genommen wird. Ein fehlendes oder ungenau gemessenes Sollspektrum kann zu Fehlalarmen führen und somit zur Missinterpretation der Ergebnisse.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Die Prüfung sollte bei kühlem Gussstück durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass keine thermischen Verformungen die Frequenzmessung beeinflussen. Die Anschlagfrequenzen sollten im Bereich von 20 Hz bis 1 kHz liegen, um die meisten relevanten Eigenfrequenzen zu erfassen. Das Sollspektrum sollte aufgrund des spezifischen Gussstücks und seiner Materialien erstellt werden. Bei erkannten Abweichungen sollten weitere Prüfmethoden wie Röntgenuntersuchung oder Ultraschallprüfung durchgeführt werden.

MetallurgieSchweißtechnik

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