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Aluminium-Gießlegierungs-Modifikation

Chemische Behandlung der Schmelze von untereutektischen AlSi-Legierungen, meist mittels Natrium oder Strontium, zur feindispersen Ausbildung des Silizium-Eutektikums und Steigerung der Dehnbarkeit.

Also, die Modifikation von Aluminium-Gusslegierungen macht man, um das spröde, nadelförmige Silizium im Gefüge in feine, runde Körner umzuwandeln. Das machst du, indem du der Schmelze vor dem Gießen ein sogenanntes Veredelungsmittel wie Natrium oder Strontium zufügst.

Dadurch wird das Material deutlich zäher und besser verformbar. Wenn du so ein modifiziertes Teil schweißen willst, musst du aufpassen: Durch die Schweißwärme geht die feine Struktur im Schweißbereich wieder verloren, das Silizium vergröbert sich erneut und die Naht kann spröde werden.

Fürs Schweißen selbst heißt das: Nimm einen passenden Zusatzwerkstoff und überleg dir, ob du die Naht danach nicht nochmal behandeln musst, wenn die Anforderungen hoch sind. Die genaue Menge des Veredelungsmittels und die Schmelzeführung sind im Gießereiprozess entscheidend – da musst du dich an die Angaben des Herstellers halten.

MetallurgieSchweißtechnik

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