Aluminium-Zink-Spannungskorrosion
Aluminium-Zink-Spannungskorrosion ist eine elektrochemische Rissbildung unter Zugspannung in hochfesten Legierungen wie Al-Zn-Mg-Cu. Sie entsteht an den Korngrenzen und kann durch gezielte Überalterung (T7-Zustand) verhindert werden.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Aluminium-Zink-Spannungskorrosion tritt auf, wenn hochfesten Legierungen wie Al-Zn-Mg-Cu unter Zugspannung belastet sind. An den Korngrenzen entstehen elektrochemische Prozesse, die zu Rissen führen. Dies geschieht durch eine Zink-Diffusion in Richtung Aluminium-Richtung und eine Elektrolytisierung der Zink-Phase.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Diese Korrosion kann zu rissigen Versagen unter Zugspannung führen, insbesondere bei hochfesten Legierungen. Sie ist besonders gefährlich in Umgebungen mit hohem Salzgehalt oder Feuchtigkeit. Die Risse können sich schnell ausbreiten und das Material stark beeinträchtigen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um Aluminium-Zink-Spannungskorrosion zu vermeiden, wird gezielte Überalterung (T7-Zustand) empfohlen. Dieser Zustand erhöht die Festigkeit und verbessert die Spannungskorrosionsbeständigkeit. Bei der Schweißung ist es wichtig, eine saubere Oberfläche und korrekte Schweißparameter zu gewährleisten. Die Temperatur während des Abkühlens sollte kontrolliert werden, um eine gleichmäßige Kornstruktur zu erhalten.