Aluminiumbronze
Aluminiumbronze ist eine Kupferlegierung mit 5 bis 11 % Aluminium — und ohne Beryllium. Sie ist fest, korrosionsbeständig und abriebfest, besonders im Seewasser. Einsatz: Schiffsschrauben, Pumpen, Ventile und Gleitführungen.
Was ist Aluminiumbronze
Aluminiumbronze ist eine Kupferlegierung mit 5 bis 11 % Aluminium, oft mit Nickel, Eisen oder Mangan ergänzt. Sie enthält kein Beryllium. Das Aluminium verleiht ihr Festigkeit, Härte und eine gute Beständigkeit gegen Seewasser und viele Chemikalien.
Eigenschaften und Einsatz
Aluminiumbronzen sind fester als Zinnbronzen und sehr abriebfest. Sie stecken in Schiffsschrauben, Pumpengehäusen, Ventilen, Gleitführungen und stark beanspruchten Lagern. Ein bekannter Vertreter ist CuAl10Ni5Fe5.
Die Oxidhaut-Falle
Aluminium bildet eine extrem zähe, hochschmelzende Oxidschicht. Beim Schweißen schwimmt diese Haut auf dem Schmelzbad und verhindert die Verbindung. Entweder mit Wechselstrom schweißen (der reinigt das Bad) oder die Oberfläche vorher mechanisch blank schleifen.
Schweißen
WIG mit Wechselstrom, Zusatz passend zur Legierung (DIN EN ISO 24373). Dünne Teile gehen ohne Vorwärmen, dickere Querschnitte auf 150 bis 300 °C vorwärmen. Saubere, entfettete Flächen sind Pflicht, sonst drohen Poren.