Antispritzmittel
Antispritzmittel ist eine chemische Flüssigkeit oder Paste, die auf die Bauteile vor dem Schweißen angewendet wird, um Schweißspritzer zu verhindern und mechanische Nachbearbeitung zu reduzieren.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Antispritzmittel enthält chemische Verbindungen, die das Festsetzen von Schweißspritzern unterdrücken. Diese Verbindungen reagieren mit den Metallen und verhindern so, dass Spritzer an bestimmten Stellen festziehen.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Ohne antispritzmittel können Schweißspritzer auf der Bauteiloberfläche oder in den Schweißnahtsranden festziehen. Dies kann zu mechanischer Nachbearbeitung führen, wie zum Beispiel das Entfernen von Spritzern oder die Behandlung von Rissen. Darüber hinaus erhöht sich die Wahrscheinlichkeit von Korrosion und Verformungen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Bevor Schweißen beginnt, muss antispritzmittel auf die Bauteile angewendet werden. Die Anwendungsmenge variiert je nach Material und Schweißverfahren. Eine typische Dicke beträgt etwa 0,1 bis 0,2 mm. Achten Sie darauf, dass das antispritzmittel gleichmäßig verteilt wird und keine Lücken oder Unebenheiten hat. Nach dem Schweißen muss das antispritzmittel sorgfältig entfernt werden, um die Oberfläche zu reinigen.