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Aufschmelzgrad

Der Aufschmelzgrad ist das Verhältnis des aufgeschmolzenen Grundwerkstoffs zum gesamten Schweißgutvolumen. Er beeinflusst die chemische Zusammensetzung und die Härte der Schweißnaht.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Der Aufschmelzgrad beschreibt den Anteil des aufgeschmolzenen Grundwerkstoffs im gesamten Schweißgutvolumen. Bei einem hohen Aufschmelzgrad ist viel Grundstoff in der Flüssigkeit, was die Diffusion von Zusätzen und das Austauschprozess fördert.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Ein zu hoher Aufschmelzgrad kann zu einer ungleichen chemischen Zusammensetzung der Schweißnaht führen, was zu Verformungen und Härteunterschieden im Werkstück resultiert. Ein zu niedriger Aufschmelzgrad verhindert eine ausreichende Diffusion von Zusätzen und kann zu fehlenden Eigenschaften führen.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Um den Aufschmelzgrad zu optimieren, kontrolliere die Schweißtemperatur und das Schweißgutvolumen. Bei Stählen mit hohem Kohlenstoffgehalt sollte der Aufschmelzgrad zwischen 20% und 30% liegen. Verwende für hochleistungsfähige Anwendungen einen Aufschmelzgrad von etwa 40%. Bei Problemen mit Härte oder Verformung überprüfe den Aufschmelzgrad und passe die Schweißparameter an.

MetallurgieSchweißtechnik

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