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Austenit

Das Grundgefüge von Stahl bei sehr hohen Temperaturen ab etwa 720 Grad Celsius, in dem Kohlenstoff hervorragend gelöst werden kann. Es ist nicht magnetisch und bildet die Basis für nichtrostende Stähle.

Austenit ist eine Gefügephase, die bei hohen Temperaturen entsteht und bei manchen Stählen durch Legierungselemente auch bei Raumtemperatur stabil bleibt. Wenn du nichtrostende Stähle schweißt, kommt es darauf an, dass der Austenit nicht in Martensit umwandelt – das passiert bei zu schnellem Abkühlen und macht das Material hart und rissanfällig. Schweiße also mit kontrollierter Wärmezufuhr und lass das Bauteil nicht schockartig abkühlen. Zu langsames Abkühlen ist aber auch nicht gut, dann wird das Korn grob und das Material verliert an Zähigkeit. Halte die Zwischenlagentemperatur im Rahmen und wähle die Wärmeeinbringung so, dass du im austenitischen Bereich bleibst.

MetallurgieSchweißtechnik

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