Austenit-Stabilisierungsfaktor
Austenit-Stabilisierungsfaktor beeinflusst die Umwandlungstemperaturen und behält die kubisch-flächige Kristallstruktur bei. Er wird durch Legierungselemente wie Nickel oder Mangan erhöht.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Legierungselemente wie Nickel oder Mangan binden Sauerstoff und reduzieren die Umwandlungstemperaturen des Stahls. Dies verhindert, dass das Metall in Martensit umgewandelt wird.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Ein zu hoher Austenit-Stabilisierungsfaktor kann zu einer zu hohen Umwandlungstemperatur führen. Dies erhöht die Gefahr von Heißrissen und vergrößert das Korn, was die Zähigkeit des Stahls beeinträchtigt.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Verwende Legierungen mit einem geringen Austenit-Stabilisierungsfaktor für Schweißverbindungen unter hohen Temperaturen. Bei niedrigen Temperaturen kann ein leicht erhöhter Faktor die Umwandlungstemperatur senken und das Gefüge stabilisieren.