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Beiz-Inhibitor

Ein Beiz-Inhibitor verlangsamt den Angriff von Beizsäure auf das freigelegte Metall und verhindert Wasserstoffversprödung, was die Lebensdauer der Schweißnaht erhöht.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Ein Beiz-Inhibitor ist ein chemischer Zusatzstoff zur Beizsäure. Er reagiert mit dem freigelegten Metall und bildet eine Schutzschicht, die den direkten Kontakt zwischen der Säure und dem Metall verhindert. Dies unterbricht den Angriff von Wasserstoffionen auf das Metall, was die Versprödung verlangsamt.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Ohne Beiz-Inhibitor kann die Beizsäure zu schnellem Wasserstoffversprödung führen. Dies kann zu Heißrissen und Verformungen in der Schweißnaht führen, was die Festigkeit und das Lebensdauer der Verbindung beeinträchtigt. Ein inhibitor verhindert diese unerwünschten Effekte und sorgt für eine saubere Entzündung.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Verwende Beiz-Inhibitoren in den Endprodukten zur Beizsäure im Verhältnis von 1:50 bis 1:100. Stelle sicher, dass der Inhibitor vollständig aufgelöst ist und die Säure gut durchläuft. Überprüfe vor dem Schweißen die Klarheit der Säure; eine milchige Verfärbung deutet auf zu hoche Konzentration des Inhibitors hin. Die richtige Anwendung sorgt für eine stabile Schweißnaht ohne Heißrisse.

MetallurgieSchweißtechnik

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