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Beizen

Beizen ist das chemische Reinigen von Metalloberflächen mit Säure, um Zunder, Oxide und Anlauffarben zu entfernen. Es stellt die ursprüngliche Passivschicht und Korrosionsbeständigkeit wieder her.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Beizen nutzt eine Säure, um Zunder, Oxide und Anlauffarben von der Metalloberfläche zu entfernen. Die Säure reagiert mit diesen Verunreinigungen und bildet ein lösliches Mischungsmittel, das leicht abspült werden kann.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Ohne Beizen können Zunder und Oxide in der Schweißnaht zu Rissen und Verformungen führen. Sie verlangsamen auch die Diffusion von Kohlenstoff, was zu einer feinrissigen Martensit-Struktur führt. Dies erhöht das Risiko von Heißrissen und reduziert die Zähigkeit der Schweißnaht.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Verwende eine Säure wie HCl oder H2SO4 mit einem Konzentration von 5-10% für das Beizen. Die Dauer des Beizens beträgt in der Regel 30-60 Sekunden, abhängig vom Metall und der Schweißart. Nach dem Beizen muss die Oberfläche gut abgespült werden, um keine Säurereste zurückzulassen.

MetallurgieSchweißtechnik

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