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Beizinhibitor-Zugabe
Beizinhibitor-Zugabe verhindert, dass Säure das freigelegte Grundmetall angrift und Wasserstoffversprödung vermeidet.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Organische Substanzen in Säurebädern binden die freigesetzten Eisenatome und verhindern so, dass sie mit der Säure reagieren. Dies unterbricht den Wasserstoffversprödungsprozess.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Ohne Beizinhibitor-Zugabe kann die Säure das freigelegte Eisen angriffen und zu Wasserstoffversprödung führen. Dies kann zu Rissen, Verschleiß und geringer Festigkeit der Schweißnaht führen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Verwende Beizinhibitor-Zugaben in Säurebädern mit einer Konzentration von 0,1 bis 0,5 %. Stelle sicher, dass die Substanz korrekt dosiert und gut gelöst ist. Überwache regelmäßig die Effektivität und passe die Dosierung nach Bedarf an.
MetallurgieSchweißtechnik