Biegeversuch
Der Biegeversuch prüft die Verformbarkeit und Rissfreiheit einer Material- oder Schweißnahtprobe durch Umgebogen werden. Er zeigt Bindefehler und Versprödungen schnell.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Beim Biegeversuch wird eine Probe um einen festen Dorn gebogen, was die mechanische Beanspruchung der Materialstruktur simuliert. Dies zeigt an, wie gut das Material unter Spannung verformbar ist und ob es Risse oder Versprödungen aufweist.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Ein fehlgeschlagener Biegeversuch deutet auf mangelhafte Verformbarkeit, starke Härte oder Bindefehler hin. Dies kann zu Rissen in der Schweißnaht führen und die mechanische Festigkeit beeinträchtigen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Für den Biegeversuch wird eine Probe mit einem definierten Dorn gebogen, z.B. 90° oder 180°. Die Spannung muss kontinuierlich erhöht werden, bis die Probe plötzlich bricht. Die maximale Spannung ist das Biegemoment und gibt an, wie stark das Material verformbar ist.