Bimetallische Korrosionsverhinderung
Bimetallische Korrosion wird durch geometrische Abschirmung oder Beschichtung verhindert, um Potentialdifferenzen zwischen verschiedenen Metallen zu minimieren und ein unzulässiges Kathoden-Anoden-Verhältnis zu vermeiden.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Bei Bimetallischen Korrosion reagieren verschiedene Metalle unter Einfluss von Elektrolyten unterschiedlich. Das führt zu Potentialdifferenzen, bei denen ein Teil des Materials (Anode) korrodierter wird und der andere Teil (Kathode) geschützt bleibt. Dies kann zu lokalen Korrosionsanfälligkeiten und Beschädigungen führen.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Die Verwendung verschiedener Metalle in einem Bauteil kann zu Bimetallischer Korrosion führen, wenn keine geeigneten Maßnahmen zur Potentialgleichung genommen werden. Dies kann zu Rissen, Verschleiß und einer reduzierten Lebensdauer des Materials führen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um Bimetallische Korrosion zu verhindern, sollten folgende Maßnahmen ergriffen werden:
• Geometrische Abschirmung: Verwenden Sie Barrieren oder Isoliermaterialien zwischen den verschiedenen Metallen.
• Beschichtung: Wenden Sie eine passende Beschichtung auf die Oberfläche der Metalle an, um die Elektrolytische Reaktion zu verhindern.
• Materialauswahl: Verwenden Sie homogene Materialien oder Materialien mit ähnlichen Korrosionsverhalten in einem Bauteil.