Bimetallkorrosion
Bimetallkorrosion tritt auf, wenn zwei Metalle mit unterschiedlichem Elektrodenpotential in einem Elektrolyten elektrisch verbunden sind. Das unedlere Metall korrodiert beschleunigt.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Zwei Metalle mit verschiedenen Elektrodenpotenzialen bilden in einem Elektrolyten eine galvanische Zelle. Das unedlere Metall fungiert als Anode und korrodiert beschleunigt, während das edlere Metall als Kathode schützt.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Bimetallkorrosion kann zu Beschädigungen der Schweißnaht führen, insbesondere wenn unterschiedliche Stähle oder Legierungen miteinander verbunden sind. Dies kann zu Rissen und Verlust von Festigkeit führen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Vermeide direkte Kontakt zwischen Metallen mit unterschiedlichem Elektrodenpotential. Bei Schweißen von Stählen mit unterschiedlichen Zusatzstoffen (z.B. Austenit und Ferrit) ist eine sorgfältige Isolierung erforderlich. Verwende passende Schutzmittel oder Barriereschichten, um Korrosion zu verhindern.