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Brandriss

Brandrisse sind feine Netzrisse an der Oberfläche von Druckgussformen. Sie entstehen durch den ständigen Thermoshock: heißes Metall dehnt die Oberfläche, das Kühlen zieht sie wieder zusammen – bis das Material an der Oberfläche reißt.

Was Brandrisse sind

Brandrisse sind feine, netzartige Risse, die sich auf der Oberfläche von Druckgussformen bilden. Sie sehen aus wie ein feines Muster aus Haarrissen und entstehen nicht durch eine einzelne Überlastung, sondern durch tausendfache Wiederholung.

Warum sie entstehen

Der Thermoshock ist die Ursache: Flüssiges Aluminium bei über 600 °C trifft die Formoberfläche und dehnt sie aus, das anschließende Kühlen zieht sie wieder zusammen. Dieser ständige Wechsel ermüdet das Material an der Oberfläche, bis es reißt.

Wo sie auftreten

Brandrisse zeigen sich bevorzugt an heißen Stellen der Form – an Angussbereichen, dünnen Stegen und Kanten, wo der Temperaturwechsel am stärksten ist.

Beim Schweißen

Brandrisse müssen vor dem Schweißen vollständig ausgeschliffen oder ausgefräst werden, sonst laufen sie unter der Reparatur weiter. Danach warm schweißen und anlassen, um die Warmfestigkeit der Form wiederherzustellen.

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