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Brinell-Härte

Brinell-Härte misst die Härte eines Materials durch Eindrücken einer Hartmetallkugel. Der Härtewert ergibt sich aus dem Verhältnis von Prüfkraft zur Fläche des Eindeckungseindrucks.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Die Brinell-Härte wird durch das Eindrücken einer Hartmetallkugel in die Werkstoffoberfläche unter definierten Lasten und Zeiten gemessen. Die Kugel drückt sich ein, was einen bleibenden Eindeckungseindruck hinterlässt. Der Härtewert berechnet sich aus dem Verhältnis der angewandten Prüfkraft zur Fläche des Eindeckungseindrucks.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Die Brinell-Härte gibt an, wie hart ein Material ist. Bei zu hohem Härtegrad kann das Material rissenfällig und zerkleinbar werden. Bei zu niedriger Härte kann es nicht ausreichend belastbar sein. In der Schweißfachrichtung ist es wichtig, dass die Härte des Werkstoffs nach dem Schweißen im gewünschten Bereich bleibt, um eine sichere Verbindung sicherzustellen.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Um die Brinell-Härte zu messen, wird ein Hartmetallkugelprüfer verwendet. Die Kugel drückt sich in den Werkstoff unter einer definierten Last (z.B. 1000 N) für eine bestimmte Zeit (z.B. 30 Sekunden). Der Durchmesser des Eindeckungseindrucks wird gemessen, und der Härtewert wird nach der Formel HB = Prüfkraft / Fläche des Eindrucks berechnet.

MetallurgieSchweißtechnik

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