Calcium-Inklusionsmodifikation
Calcium-Inklusionsmodifikation reduziert Anisotropie in Stahlschmelzen durch Umwandlung von langgestreckten Sulfiden in globuläre Calciumoxide und -sulfide. Dies verbessert die mechanischen Eigenschaften.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Calcium reagiert mit langgestreckten Sulfiden im flüssigen Schmelzbad und bildet globuläre Calciumoxide und -sulfide. Dies verändert die Mikrostruktur und minimiert die Anisotropie der mechanischen Eigenschaften.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Ohne Calcium-Inklusionsmodifikation können langgestreckte Sulfide zu Anisotropien führen, was die mechanischen Eigenschaften beeinträchtigt und Risse verursachen kann. Die Modifikation verbessert die Zähigkeit und Härte der Schweißnaht.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Verwende Calcium in den Schmelzbaden, um langgestreckte Sulfide zu minimieren. Ein typischer Calcium-Gehalt beträgt 0,05 bis 0,1 %. Überwache die Temperatur und Zeit der Schmelze sorgfältig, um eine optimale Mikrostruktur zu erzielen.