Cladding-Verdünnungsrate
Die Cladding-Verdünnungsrate gibt an, wie stark das Grundwerkstoff in der Schweißnaht verdünnt wird. Eine zu hohe Verdünnung kann zu Porenbildung und Verlust von Festigkeit führen.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Die Cladding-Verdünnungsrate beschreibt, wie stark das Grundwerkstoff in der Schweißnaht verdünnt wird. Dies passiert durch die Aufschmelzung des Werkstoffs und die Verformung unter dem Einfluss von Temperatur und Spannung.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Eine zu hohe Cladding-Verdünnungsrate kann zu Porenbildung führen, da der aufgeschmolzene Werkstoff nicht ausreichend Zeit hat, sich zu vollständig austauschen. Dies kann zu Verlust von Festigkeit und erhöhter Anfälligkeit für Risse und Zerbrechlichkeiten in der Schweißnaht.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um eine optimale Cladding-Verdünnungsrate zu erreichen, sollte die Schweißgeschwindigkeit und das Verhältnis von Spannung und Temperatur genau kontrolliert werden. Eine typische Zielverdünnung beträgt etwa 10 bis 20 % des Grundwerkstoffs. Bei hochfestigen Werkstoffen oder bei hohen Spannungen sollte die Verdünnungsrate gering gehalten werden, um Porenbildung zu vermeiden.