Computerradiografie mit Speicherfolien
Computerradiografie mit Speicherfolien nutzt flexible Röntgenspeicherfolien als Detektoren. Nach der Bestrahlung werden die Folien mittels Laserstrahl ausgelesen und digitalisiert.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Die Computerradiografie mit Speicherfolien verwendet flexible Röntgenspeicherfolien, die bei der Durchstrahlung von X-Rays eine spezielle chemische Veränderung erfahren. Diese Veränderung wird durch einen Laserstrahl ausgelesen und in ein elektronisches Signal umgewandelt, das dann digitalisiert wird.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Diese Technik ermöglicht es, die innere Struktur von Werkstücken präzise zu visualisieren. Sie ist besonders nützlich für die Kontrolle von Schweißnahtqualität und die Erkennung von Innenfehlern oder Poren. Falsche Einstellungen des Lasers oder der Bestrahlungsstärke können jedoch zu ungenauen Ergebnissen führen, was die Diagnose beeinträchtigt.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um eine genaue Computerradiografie durchzuführen, müssen die Röntgenspeicherfolien korrekt platziert und die Bestrahlungsstärke sowie der Laserstrahl genau eingestellt werden. Die Zeit der Durchstrahlung sollte so lang sein, dass ausreichend Informationen erhoben werden, aber nicht zu lang, um das Material zu überexponieren. Die Ergebnisse sollten regelmäßig überprüft und kalibriert werden, um die Qualität der Bilder sicherzustellen.