Computertomografie mit dreidimensionaler Porositätsanalyse
Computertomografie mit dreidimensionaler Porositätsanalyse ist eine Methode zur präzisen Messung und Visualisierung von Poren in Gussteilen. Sie liefert detaillierte Informationen über die Volumenanteile und Lage der Poren, was für die Qualitätssicherung und Optimierung des Gusstechprozesses entscheidend ist.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Computertomografie (CT) bildet innere Strukturen eines Materials durch verschiedene Schichtaufnahmen. Die dreidimensionale Porositätsanalyse nutzt diese Daten, um Poren zu erkennen und deren Größe, Form und Lage zu bestimmen.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Poren in Gussteilen können zu Rissen und Verformungen führen. Eine genaue Analyse der Porosität ermöglicht es, die Ursachen von Porenbildung zu identifizieren und Maßnahmen zur Reduzierung zu ergreifen. Dies verbessert die Gesamtkalität des Gusstechprozesses und vermindert das Risiko von Defekten.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um Computertomografie mit dreidimensionaler Porositätsanalyse durchzuführen, benötigt man spezielle CT-Geräte. Die Prozedur umfasst das Aufnehmen von mehreren Schichtaufnahmen des Gussteils und die anschließende Analyse der Daten mit entsprechender Software. Die Ergebnisse werden in 3D-Darstellungen dargestellt, die die Poren visuell und quantitativ darstellen. Diese Informationen können dann verwendet werden, um Prozessparameter zu optimieren oder Maßnahmen zur Reduzierung von Porenbildung zu ergreifen.