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Desoxidation durch Silizium

Silizium bindet Sauerstoff ab und verhindert Porenbildung in der Schmelz, erhöht Festigkeit und Zunderbeständigkeit. Übermäßiger Einsatz führt zu Versprödung.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Silizium reagiert im flüssigen Zustand mit Sauerstoff und bildet Silicatkomplexe, die das Sauerstoffgehalt in der Schmelz senken. Dies verhindert die Bildung von Poren und Oxidinklusionen.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Ein zu hoher Siliziumgehalt (über ca. 0,40 %) kann zur Versprödung der Schweißnaht führen und die Neigung zu Heißrissen erhöhen. Dies kann zu fehlgeschlagenen Schweißversuchen und unsicheren Verbindungen führen.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Verwende Silizium in den Mengen, die vom Hersteller empfohlen werden, um Porenbildung zu minimieren. Achten Sie darauf, dass der Siliziumgehalt nicht über 0,40 % im Zusammenhang mit Kohlenstoff liegt, um Risiken von Versprödung und Heißrissen zu vermeiden.

MetallurgieSchweißtechnik

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