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Dichtheitsprüfung mit Helium

Ein hochempfindliches Prüfverfahren zur Detektion kleinster Leckagen durch den Einsatz von Helium als Prüfgas und einem Massenspektrometer als Detektor. Es wird vor allem im Hochvakuum- und Druckbehälterbau eingesetzt.

Helium ist das kleinste Molekül, das wir für die Dichtheitsprüfung nehmen. Damit findest du auch feinste Undichtigkeiten, die mit Druckluft oder Wasser nicht auffallen. Das Massenspektrometer saugt die Luft an und zeigt dir an, ob Helium durch die Schweißnaht entweicht.

Wenn du nach dem Schweißen eine Dichtheitsprüfung machst, musst du darauf achten, dass die Naht sauber und frei von Schlacke ist. Sonst meldet das Gerät ein Leck, das gar nicht da ist. Die Prüfung machst du am besten bei Raumtemperatur, weil sich das Material sonst verzieht und die Aussage verfälscht.

Für die Werkstatt heißt das: Schweißnaht vorbereiten, abkühlen lassen, dann erst das Helium draufgeben und die Sonde langsam über die Naht führen. Wenn du ein Leck findest, markierst du die Stelle und schweißt sie nach. Danach prüfst du die Stelle nochmal nach.

MetallurgieSchweißtechnik

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