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Diffusionsschweißen unter Vakuum

Ein Festkörper-Fügeverfahren, bei dem metallische Bauteile unter Einwirkung von Temperatur und mechanischem Druck im Vakuum verbunden werden. Durch atomare Diffusion entsteht eine nahtlose Verbindung ohne flüssige Phasen.

Diffusionsschweißen unter Vakuum heißt: Zwei saubere, metallisch blanke Flächen werden unter Druck und hoher Temperatur im Vakuum zusammengepresst. Die Atome wandern über die Grenzfläche und bilden eine stoffschlüssige Verbindung – ohne Zusatzwerkstoff und ohne dass das Material aufschmilzt.

Das Vakuum ist dabei der entscheidende Punkt: Es verhindert, dass Sauerstoff oder Verunreinigungen die Oberflächen wieder oxidieren und die Diffusion blockieren. Die Teile müssen vorher fettfrei und absolut sauber sein, sonst bekommst du keine tragende Verbindung.

Die Temperatur muss hoch genug sein, damit die Diffusion überhaupt in Gang kommt, aber nicht so hoch, dass das Gefüge auswächst und das Material weich wird. Die richtige Kombination aus Temperatur, Druck und Haltezeit hängt vom Werkstoff ab – da musst du dich an den Richtwerten für das jeweilige Metall entlanghangeln.

MetallurgieSchweißtechnik

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