Diskontinuierliche Aushärtung
Diskontinuierliche Aushärtung ist ein Umwandlungsprozess, bei dem sich an den Korngrenzen lamellare Ausscheidungen bilden und die Korngrenzen sich lokal verschieben. Dies führt zu einer Zonenbildung mit unterschiedlichen mechanischen Eigenschaften.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Bei der Diskontinuierlichen Aushärtung (DA) bilden sich an den Korngrenzen lamellare Ausscheidungen. Dabei migrieren die Korngrenzen lokal, was zu einer Zonenbildung führt, in der sich verschiedene mechanische Eigenschaften wie Härte und Dehnfähigkeit unterscheiden.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Die DA kann zu erhöhter Härte und geringerer Dehnfähigkeit im Schweißgebiet führen, was zu Rissen und Spannungsaufbauten führen kann. Dies ist besonders gefährlich bei steifen Stählen oder bei hohen Belastungen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um die Risiken der DA zu minimieren, sollte das Schweißgebiet so schnell wie möglich abgekühlt werden (t8/5 < 5 s). Dies verhindert die Bildung von lamellaren Ausscheidungen und behält eine homogene Härtestruktur bei. Bei steifen Stählen ist es wichtig, den Schmelzprozess kontinuierlich zu überwachen und die Abkühlung zu regulieren.