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Dynamische Härteprüfung

Die Dynamische Härteprüfung misst die Härte eines Materials durch Aufprall eines Körpers mit bekannter Energie. Der Rückprallweg gibt an, wie viel Energie absorbiert wurde.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Die Dynamische Härteprüfung basiert auf dem Prinzip des Aufpralls eines schweren Körpers (z.B. einer Kugel) auf die zu prüfende Oberfläche. Die Energie, mit der der Körper auftritt, wird in Arbeit umgewandelt, wenn er sich zurückprallt. Der Rückprallweg ist ein Maß für die absorbierte Energie und somit für die Härte des Materials.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Die Dynamische Härteprüfung ist besonders wichtig für hochharte Stähle, wie Martensit oder Tempered Steel. Bei zu hohem Martensitgehalt kann die Dynamische Härte stark steigen, was zu rissanfälligeren Schweißnahtsgebieten führen kann. Ein zu hoher Dynamischer Härtestand kann auch das Zähigkeit und die Dehnbarkeit des Materials beeinträchtigen.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Um eine genaue Dynamische Härteprüfung durchzuführen, sollte der Körper (z.B. eine Kugel) mit einer definierten Geschwindigkeit auf die zu prüfende Oberfläche fallen. Die Höhe des Aufpralls bestimmt die kinetische Energie. Der Rückprallweg wird gemessen und in einen Härtestand umgerechnet. Ein typischer Standard für den Aufprallhöhenbereich liegt zwischen 50 mm und 100 mm. Bei Stählen mit hohem Martensitgehalt sollte die Dynamische Härte nicht über 600 HV liegen, um Risse zu vermeiden.

MetallurgieSchweißtechnik

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