Eindringkörper-Verschleiß
Eindringkörper-Verschleiß ist der mechanische Abrieb des Prüfkörperspitzes während des Härteprüfprozesses. Ein fortschreitender Verschleiß führt zu ungenauen Messwerten.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Der Eindringkörper-Verschleiß tritt auf, wenn der Prüfkörper (z.B. ein Bohrer) in das zu prüfende Material eindringt und dabei mechanische Kräfte ausübt. Diese Kräfte führen zu mikroskopischen Abriebprozessen am Prüfkörperspitze.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Ein fortschreitender Verschleiß kann die Härte des Materials nicht korrekt messen, da der Eindringtiefe und die Messung des Spannungszustands beeinflusst werden. Dies führt zu systematischen Messfehlern und kann Fehldiagnosen zur Folge haben.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um den Verschleiß zu minimieren, sollte der Prüfkörper regelmäßig geteilt oder neu eingesetzt werden. Die Härteprobe sollte in einem sauberen und geschützten Umfeld durchgeführt werden, um mechanische Einflüsse zu vermeiden. Empfohlene Eindringtiefe beträgt typischerweise 0,5 bis 1 mm.