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Eindringmittelprüfung

Die Eindringmittelprüfung ist ein zerstörungsfreies Verfahren zur Erkennung von oberflächenoffenen Fehlern. Eine farb- oder fluoreszierende Flüssigkeit wird in Risse eingespritzt, die dann durch Kapillarwirkung sichtbar gemacht.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Eine farb- oder fluoreszierende Flüssigkeit wird auf die zu prüfende Oberfläche angewendet. Diese Flüssigkeit eindringt in Risse und Spaltungen durch Kapillarwirkung, eine physische Eigenschaft, bei der Flüssigkeiten in engen Spalten oder Rissen hineinziehen.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Die Eindringmittelprüfung ist besonders wichtig für die Überprüfung von Schweißnahtsqualität und -integrität. Fehlende oder zu kleine Risse können schwer zu erkennen sein, aber sie können zu späteren Versagen führen. Die Prüfung zeigt auch Oberflächenfehler wie Korrosion oder Verunreinigungen.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

1. Bereite die zu prüfende Oberfläche sauber und trocken vor.

2. Spritze die farb- oder fluoreszierende Flüssigkeit in die Risse ein.

3. Lass die Flüssigkeit für einige Minuten stehen, um sich vollständig eindringen zu lassen.

4. Reinige die Oberfläche mit einem Entwickler, falls erforderlich, um den Fehler sichtbar zu machen.

5. Dokumentiere alle gefundenen Fehle und notiere die Prüfungsergebnisse.

MetallurgieSchweißtechnik

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