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Einschluss von Stabelektroden-Hülle

Einschluss von Stabelektroden-Hülle ist ein nichtmetallischer Fremdkörper im Schweißgut, entstanden aus ungeschmolzenen Bestandteilen der Elektrodenumhüllung oder des Schweißpulvers. Dies kann zu Porenbildung und vermindertem Festigkeitsniveau führen.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Die Stabelektroden-Hülle besteht aus nichtmetallischen Materialien wie Kunststoffen oder Papier. Diese Hülle bleibt ungeschmolzen und bildet im Schweißgut einen Fremdkörper. Sie kann während der Schweißprozess in die flüssige Schmelze eindringen und dort als Porenbildungssite dienen.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Der Einschluss von Stabelektroden-Hülle führt zu Poren im Schweißgut, was die Festigkeit und Dauerhaftigkeit der Verbindung beeinträchtigt. Zudem kann es zu einem ungleichmäßigen Abkühlen und damit zu Heißrissen oder verzerrten Schweißnahtsstruktur kommen.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Um den Einschluss von Stabelektroden-Hülle zu vermeiden, sollten die Elektroden regelmäßig gewartet und geprüft werden. Die Hülle sollte sauber und unbeschädigt sein. Bei Verdächtigungen auf Fremdkörper in der Schweißnaht sollte eine sorgfältige Kontrolle durchgeführt werden, und gegebenenfalls das Schweißen erneut ausgeführt.

MetallurgieSchweißtechnik

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