Einschnürung
Einschnürung ist der Prozentsatz des verloren gegangenen Querschnitts einer Zugprobe an der Bruchstelle. Sie zeigt die Auswirkungen von Poren, Schäden und Ungleichmäßigkeiten auf die mechanische Festigkeit.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Die Einschnürung entsteht durch die Verformung und Zerstörung des Metalls an der Bruchstelle. Poren, Schäden und Ungleichmäßigkeiten im Material führen zu lokalen Spannungsbereichen, die das Material weiter verformen und schließlich zum Bruch führen.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Eine hohe Einschnürung deutet auf eine schlechte Qualität der Schweißnaht hin. Sie kann zu Rissen, Zerbrechen und einer reduzierten mechanischen Festigkeit führen. Poren und Ungleichmäßigkeiten im Material sind Hauptursachen für eine hohere Einschnürung.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um die Einschnürung zu minimieren, ist es wichtig, ein sauberes Schmelzbad und eine korrekte Schweißprozedur zu gewährleisten. Verwende hochwertige Materialien und achte auf eine gleichmäßige Abkühlung der Schweißnaht. Eine Einschnürung von über 20% ist kritisch und deutet auf Probleme in der Herstellungs- oder Schweißprozedur hin.