Einschnürung bei der Zugprüfung
Einschnürung ist die lokale Reduzierung des Probenquerschnitts während der Zugprüfung, bis zum Bruch. Sie misst die Duktilität und Brucheinschnürung des Materials.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Während einer Zugprüfung wird das Material kontinuierlich gezogen, bis es endgültig bricht. Während dieses Prozesses kann der Querschnitt lokalerweise eingeschnitten werden, was zu einer Verformung führt.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Eine hohe Einschnürung zeigt eine gute Duktilität und Bruchfähigkeit des Materials. Bei zu niedriger Einschnürung kann das Material anfälliger für Risse und Zerbrechen sein, was im Schweißen zu fehlgeschlagenen Verbindungen führen kann.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Beim Durchführen einer Zugprüfung ist es wichtig, die Proben korrekt vorzubereiten und den Zugvorgang kontinuierlich zu überwachen. Eine Einschnürung von mindestens 25% wird als akzeptabel betrachtet. Bei niedrigeren Werten sollten weitere Materialprüfungen oder eine Anpassung der Schweißparameter in Betracht gezogen werden.