Elektrochemische Korrosionsprüfung
Die Elektrochemische Korrosionsprüfung misst das Korrosionverhalten von Werkstoffen in Elektrolyten durch Strom-Spannungs-Messungen. Sie gibt die passive Stromdichte an und ermöglicht eine schnelle Bewertung.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Die Prüfung verwendet einen Elektrolyt, in dem das Werkstoffprobenpaar (Anode und Kathode) platziert wird. Durch Anwendung eines elektrischen Feldes misst man die Stromdichte, die durch Korrosion entsteht.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Diese Prüfung hilft bei der Auswahl von Werkstoffen mit geringer Korrosionsanfälligkeit. Falsche Materialauswahl kann zu beschleunigter Korrosion und damit zu Rissen und Verlust an Festigkeit führen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Für die Prüfung wird ein Elektrolyt wie Salzsäure verwendet. Die Proben werden für 24 Stunden in den Elektrolyt aufgelegt, wobei die Stromdichte alle 15 Minuten gemessen wird. Ein niedrigerer Wert für die passive Stromdichte deutet auf eine geringere Korrosionsanfälligkeit hin.