Elektrolytisches Verzinken
Abscheidung eines dünnen, maßhaltigen Zinküberzugs aus einem Metallsalzbad mittels extern angelegten elektrischen Gleichstroms.
Beim Zinkbad-Verzinken wird das Werkstück in ein geschmolzenes Zinkbad getaucht, dadurch entsteht eine feste Zink-Eisen-Legierungsschicht auf der Oberfläche. Das ist der Kern: Es ist ein Tauchprozess, keine Elektrolyse – das Salz- oder Gleichstromgedöns kannst du vergessen, das gehört zur galvanischen Verzinkung, nicht zum Feuerverzinken.
Wenn du das Teil danach schweißen willst, musst du die Zinkschicht an der Schweißnaht komplett wegschleifen oder wegfräsen. Sonst verbrennt das Zink, bildet giftige Dämpfe und du bekommst Poren und Risse in der Naht. Nach dem Schweißen wird die Stelle dann wieder mit Zinkspray oder kaltverzinkender Farbe ausgebessert, sonst rostet dir die Naht weg.