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Elektronenstrahl-Härten

Verfahren zur Randschichthärtung im Vakuum durch gezielten Beschuss der Oberfläche mit beschleunigten Elektronen. Die hohe Energiedichte erlaubt scharfkantige Härtezonen ohne äußere Kühlmedien.

Beim Elektronenstrahlhärten wird die Oberfläche lokal aufgeheizt und schlagartig abgeschreckt. Dadurch bekommst du eine harte Randschicht, der Kern bleibt aber zäh. Das Verfahren eignet sich gut für Teile, die verschleißfest sein müssen, wie Führungen oder Zahnflanken.

Pass aber auf: Wenn du zu viel Energie reinfährst oder die Fläche zu lange bestrahlst, kann das Teil überhitzen und sich verziehen. Auch Risse sind möglich, wenn das Material zu hart wird. Du musst also die Leistung und die Verweildauer sauber aufeinander abstimmen, sonst hast du schnell Ausschuss. In der Praxis heißt das: erst probieren, dann Serie.

MetallurgieSchweißtechnik

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