Elektronenstrahl-Schweißen im Grobvakuum
Elektronenstrahl-Schweißen im Grobvakuum verwendet eine evakuiertere Umgebung als das klassische Elektronenstrahlschweißen, um die Evakuierungszeit zu verkürzen und so den Schweißprozess zu beschleunigen.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Elektronenstrahl-Schweißen im Grobvakuum nutzt eine geringere Vakuumstufe als das klassische Elektronenstrahlschweißen. Dies ermöglicht es, die Evakuierungszeit zu verkürzen und den Schweißprozess schneller abzuschließen.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Die Verkürzte Evakuierungszeit kann zu einer geringeren Zündung der Metalle führen, was die Qualität der Schweißnaht beeinträchtigen kann. Es besteht auch das Risiko von Porenbildung und einer ungleichmäßigen Schweißdurchfahrung.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um Elektronenstrahl-Schweißen im Grobvakuum zu durchführen, muss die Kammervakuumstufe auf etwa 10^-3 mbar eingestellt werden. Die Schweißzeit sollte nicht über 2 Sekunden liegen, um eine optimale Qualität der Schweißnaht sicherzustellen.