Energiedichtemodulation
Die gezielte Anpassung von Laserleistung und Vorschubgeschwindigkeit, um lokale Überhitzungen zu vermeiden und Poren sowie Risse zu minimieren.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Die Energiedichtemodulation regelt die Energieaufteilung während des Schweißvorgangs. Durch eine sorgfältige Anpassung der Laserleistung und Vorschubgeschwindigkeit wird verhindert, dass bestimmte Bereiche zu stark überhitzt werden. Dies verhindert lokale Verformungen und schützt das Metall vor unerwünschten chemischen Reaktionen.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Eine unkorrekte Energiedichtemodulation kann zu lokalen Überhitzungen führen, die zu Verformungen, Porenbildung und Rissen im Material führen. Dies kann die mechanischen Eigenschaften der Schweißnaht beeinträchtigen und ihre Lebensdauer verkürzen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um Energiedichtemodulation zu implementieren, müssen die Laserleistung (in Watt) und die Vorschubgeschwindigkeit (in mm/s) genau abgestimmt werden. Eine Regelung der Schraffurabstand ist ebenfalls wichtig. Bei einem Laserschweißen mit einer Leistung von 1000 Watt sollte eine Vorschubgeschwindigkeit von 2 mm/s gewählt werden, um eine gleichmäßige Energieaufteilung zu erreichen und Porenbildung zu minimieren.