Erhöhungsverfahren durch Kalthärten
Die Erhöhung der Härte und Zugfestigkeit eines Metalls durch mechanische Verformung bei Raumtemperatur, die Versetzungsbewegungen behindert.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Bei Kalthärten werden Metalle unter mechanischer Belastung (z.B. Druck oder Zug) an normaler Umgebungstemperatur verformt. Diese Verformung hindert die Versetzungsbewegungen der Atome und Kristallstruktur, was zu einer erhöhten Härte führt.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Kalthärten kann bei Fehlkonfiguration zu Überbelastung oder zu hohem Verformungsgrad führen, was zu Rissen und Brüchen im Material verursacht. Es ist wichtig, die korrekte Belastung und das richtige Verformungsverhältnis sicherzustellen.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Verwende Kalthärten bei Metallen mit geringer Versetzungsbewegung. Die Belastung sollte nicht über 10 % des Elastizitätsmoduls liegen. Bei Stählen mit hohem Kohlenstoffgehalt (z.B. HSS) ist eine sorgfältige Kontrolle der Verformung notwendig, um Risse zu vermeiden.