Ermüdungsriss
Ein Ermüdungsriss ist ein langsame, zyklische Rissbildung, die durch wiederholte Beanspruchungen entsteht. Er wächst bis zur Restbruchkraft.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Ein Ermüdungsriss bildet sich durch periodische Spannungsbelastungen, die das Material an seiner Körnung oder in mikroskopischen Schäden ausdehnen. Mit jeder Belastung weitet sich der Riss ein wenig weiter.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Ermüdungsrisse können im Schweißverzinken oder bei hohen Spannungsbereichen entstehen und führen zu Bruchfestigkeitseinbußen. Sie vergrößern sich mit jeder Beanspruchung, was das Material schrittweise zerbrechlicher macht.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um Ermüdungsrisse zu vermeiden, achte auf eine gleichmäßige Spannungsdistribution und minimiere die Anzahl von Belastungszyklen. Bei hohen Beanspruchungen kann eine erhöhte Härte oder eine spezielle Schweißverzinkung hilfreich sein.