Eutektischer Ledeburit-Saum
Der Eutektischer Ledeburit-Saum ist eine feine, zelluläre Mischung aus Austenit und Zementit beim Erstarren von Gusseisen. Er bildet ein hartes Karbidnetzwerk und begrenzt die plastische Verformbarkeit des Gefüges.
Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus
Beim Abkühlen von Gusseisen entsteht der Eutektischer Ledeburit-Saum durch das gleichzeitige Erstarren von Austenit und Zementit. Dieser Prozess bildet ein feines, zelluläres Gefüge mit einem hartes Karbidnetzwerk.
Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen
Der Eutektischer Ledeburit-Saum begrenzt die plastische Verformbarkeit des Stahls und kann zu Rissen führen, wenn das Material nicht korrekt geschweißt wird. Ein zu schnelles Abkühlen kann den Saum vergröbern und die Härte erhöhen, was zu Heißrissen führt.
Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen
Um das Risiko von Rissen und Heißrissen zu minimieren, sollte beim Schweißen auf eine kontrollierte Abkühlung geachtet werden. Die Abkühlzeit sollte zwischen 5 und 20 Sekunden liegen, um ein ausgewogenes Gefüge zu erhalten. Verwenden Sie bei Bedarf einen Kühlstab oder eine Kühlungseinheit, um die Temperatur im Saum zu regulieren.