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Explosivschweißen

Ein Detonations-Fügeverfahren, bei dem Sprengstoff zwei Bleche mit extremem Schrägwinkel aufeinanderprallt. Durch den Plasmatollwatsch-Effekt entsteht eine wellenförmige metallurgische Grenzschicht.

Explosivschweißen ist ein Kaltverfahren, bei dem du zwei Metallteile durch eine kontrollierte Detonation miteinander verbindest. Der Sprengstoff wird auf der Oberseite platziert, und die Detonationswelle presst die Bleche mit enormer Geschwindigkeit aufeinander. Dabei entsteht an der Grenzfläche ein wellenförmiger Verbund, der metallurgisch sauber ist – die Teile schmelzen dabei nicht auf wie beim normalen Schweißen, sondern werden durch den Druck atomar gebunden.

Das Verfahren eignet sich besonders, um unterschiedliche Metalle zu verbinden, die sich sonst nicht schweißen lassen, zum Beispiel Aluminium auf Stahl. Die Oberflächen müssen dafür absolut sauber und fettfrei sein. Der Ablauf selbst ist nichts für die normale Werkstatt: Du brauchst einen kontrollierten Sprengplatz, die richtige Sprengstoffmenge und einen erfahrenen Sprengmeister. Nach der Detonation schneidest du die Verbundplatte einfach auf Maß und kannst sie ganz normal weiterverarbeiten.

MetallurgieSchweißtechnik

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