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Ferritisches Grundgefüge

Das Ferritische Grundgefüge besteht aus eisenreichen Kubikularen Kristallen mit geringer Kohlenstoffinhalt. Es ist weicher und formbar, was es für die Schweißnaht geeignet macht.

Physikalisch-chemischer Wirkmechanismus

Das Ferritische Grundgefüge bildet sich bei niedrigen Temperaturen und geringem Kohlenstoffgehalt. Die Eisenatome bilden ein kubisches Kristallgitter mit Raumzentrierung, das durch die geringe Anzahl von Kohlenstoffatomen weich bleibt.

Metallurgische Relevanz & Risiken beim Schweißen

Das Ferritische Grundgefüge ist zähig und formbar, was es für eine gute Schweißnaht geeignet macht. Es reduziert die Gefahr von Heißrissen und erhöht die Duktilität der Verbindung. Allerdings kann zu viel Kohlenstoff das Ferrit in Martensit umwandeln, was die Härte erhöht und die Formbarkeit verringert.

Werkstattpraxis & Handlungsanweisungen

Um ein Ferritisches Grundgefüge zu schaffen, ist es wichtig, den Schweißprozess bei niedrigen Temperaturen und geringem Kohlenstoffgehalt durchzuführen. Die Härte der Schweißnaht sollte nicht über 30 HRC liegen, um die Duktilität zu erhalten. Bei hoher Härte kann das Ferrit in Martensit umgewandelt werden, was die Formbarkeit verringert und die Gefahr von Heißrissen erhöht.

MetallurgieSchweißtechnik

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